Côte-d’Or

Côte-d’Or ist die Bezeichnung für das 21. französische Departement. Côte-d’Or befindet sich im Osten Frankreichs und ist Teil des Burgund. Größte Stadt im Côte-d’Or ist die Stadt Dijon. Das Departement Côte-d’Or ist von Freiburg im Breisgau aus schnell mit dem Auto zu erreichen – und es gibt einiges zu entdecken in diesem französischem Gebiet.

Da ist als Zentrum zunächst einmal die 151.000 Einwohner-Stadt Dijon, Hauptstadt des Côte-d’Or, aber auch Hauptstadt der Region Burgund. Über die Grenzen hinweg bekannt ist Dijon als Handelsplatz von Weinen aus Burgund. Der Senf aus Dijon gilt in ganz Europa als Spezialität. Die heutige Partnerstadt von Mainz wurde 1940 von einer deutschen Fliegerstaffel bombardiert, drei Flugzeuge verflogen sich und warfen ihre Bomben über Freiburg in der Heimat ab. Trotz der Kriegsschäden hat Dijon einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aus dem 17. Jahrhundert stammt der herzogliche Palast, in dem heute das Rathaus ist. Das Gebäude steht am Place de la Liberation, der von schönen Kolonnaden gesäumt ist. Hier befindet sich mit dem Museum der schönen Künste auch eines der wichtigsten Kunstmuseen Frankreichs. Zwischen 1271 und 1325 wurde die gotische Kathedrale gebaut und auch die Kirche „Notre Dame de Dijon“ wurde zwischen 1220 und 1250 im burgund-gotischen Stil errichtet. Als alte Handelsstadt hat Dijon reichlich Unterkünfte für den Reisenden anzubieten: Hotels in Dijon gibt es in allen Preisklassen.

Der bekannte Dijon-Senf wurde hier im 18. Jahrhundert erfunden. Er wird aus Samenkörnern von braunem und schwarzem Senf hergestellt, die nicht entölt wurden. Der Dijon-Senf eignet sich daher besonders gut zum Kochen.

Aus dem Departement Côte-d’Or kommen auch ganz hervorragende Burgund-Weine. Auf einer Fläche von 9445 Hektar wird hier Wein angebaut. In dem Gebiet zwischen Dijon und Corgoloin werden rote Grand Crus wie Chambertin oder Musigny hergestellt. Die Côte-d’Or ist sicher ein Gebiet, in dem sich Weinfreunde wohl fühlen werden. Verkostungen auf Burgen und in Schlössern gehören hier zum normalen Leben. Leckere Tropfen sind zum Beispiel die Weine des Côte de Beaune oder des Weinbaugebietes Côte de Nuits.

Zum guten Tropfen kann man im Côte-d’Or auch ganz hervorragend speisen. Berühmt sind Weinbergschnecken des Burgund, lecker ist der Schinken in Petersiliensülze und für zwischendurch gibt es tollen Lebkuchen oder Anis-Bonbons.

Der regionale Naturpark Morvan liegt zum Teil auf dem Gebiet des Côte-d’Or. Mit 281.000 Hektar ist einer der größten Naturparks in Frankreich. Geschützt werden hier Wälder und Heideflächen des Mittelgebirges Morvan – ein tolles Gebiet für Wanderungen und ausgedehnte Spaziergänge.

Im Côte-d’Or befindet sich mit der Abtei von Fontenay auch ein UNESCO-Weltkulturerbe. Das 1181 gegründete Kloster ist die Wiege der Zisterzienser in Frankreich.

Burgen, Schlösser, herrliche Weinberge, vielfältige Kultur und fantastische Gastronomie – das Departement Côte-d’Or ist einen Besuch wert.

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